Die Lerntypen – Teil 1: Der auditive Typ

Mancher Lerner zählt zu den Menschen, die Informationen am besten mit dem Ohr aufnehmen können.
Für diese Lerner ist das gesprochene Wort entscheidend, und oftmals sind diese Personen in der Lage, sich gesprochene Sätze einer anderen Person in ihrem Wortlaut und auch in der personentypischen Intonation vorzustellen.

Was bietet sich für so einen Lerntyp an?

  • Podcasts: Podcasts sind im Aufwand/Lernzeitverhältnis eine hervorragende Lösung. Egal ob in Interview- oder Berichtform, mit einem Podcast wird der auditive Typ angesprochen. Bei Podcasts können Sie von 3 min bis 30 Minuten Zeit variieren, und die Vorbereitung/Produktionszeit hält sich in Grenzen. Natürlich können Sie auch längere Podcasts produzieren, aber überfordern Sie Ihren Lerner nicht. Selten hat jemand Zeit und Konzentration, sich einen 2h Vortrag am Stück anzuhören
  • E-Conferencing: Natürlich sind Präsenzvorträge ein Königsweg zur Informationsvermittlung, aber manchmal sind die Entfernungen für ein reales Treffen einfach zu gross. E-Conferencing (wenn möglich mit einem Moderator) bietet die Möglichkeit den auditiven Lerntyp ortsunabhängig mit Informationen zu versorgen. Wenn Sie diese Conferncing-Sessions noch nachbearbeiten, dann können Sie die Inhalte auch noch zeitunabhängig anbieten.

Natürlich sind das nicht alle Möglichkeiten der auditiven Wissensaufnahme. Es gibt auch Mischformen wie Flashbooks und Videos. Diese decken nicht nur das akustische Spektrum ab, sondern liefern auch visuelle Eindrücke. Wie man am besten den visuellen Lerntyp bedient, das wird in unserem nächsten Blog erörtert werden.

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