Mein Besuch auf dem 2.Barcamp Rhein-Main in Darmstadt – bekannt als „#bcda“

Barcamps können an verschiedenen Orten stattfinden. Von einer Mehrzweckhalle über Universitätshörsäle bis hin zur T-Online-Zentrale in Darmstadt. Genau in dieser beeindruckenden Atmosphäre fand das 2.Barcamp Rhein-Main mit ca. 200 Besuchern statt. Für die Begrüßung war Darren Cooper zuständig. Auf seine unnachahmliche Art mit allerlei Späßen führte er durch die Anfangssession.

Auch die Tradition der Vorstellungsrunde bei Barcamps wurde nicht vernachlässigt. Bei diesen Großveranstaltungen kann natürlich nicht mehr jeder Teilnehmer aufstehen und sich vorstellen, denn das würde mehr als eine Stunde verschlingen, und dennoch hätte jeder Teilnehmer nur seinen Namen und seine 3 Tags nennen können. Also wurde diesmal per Handzeichen auf Tags reagiert. Ein Barcamp dient nicht nur dem Informationsaustausch, denn schliesslich sollen dort auch soziale Kontakte geknüpft werden. Deshalb hatte die Anfangssession unter dem Menüpunkt Intro 2.0 noch die ABC-Vorstellungsrunde. Person A begrüsst unbekannte Person B und stellt diese nach kurzem Smalltalk der Person C vor. Verstanden? Naja, nicht alle verstanden dieses Prinzip auf Anhieb, aber lustig war es trotzdem. Im Rahmen dieser Introrunde begegnete ich dem Social Media Manager Markus Jakobs.

Die Sessionauswahl war diesmal gigantisch. Es wurden ca 30 Sessions angeboten, was für den interessierten Besucher die Qual der Wahl bedeutete. Ein Novum (zumindest für mich) war die Tatsache, dass die Termine jetzt nicht mehr old-fashioned ausgedruckt an einer Pinwand hingen, sondern jetzt nur noch in digitaler Form auf timetable.de abrufbar waren.
Meine erste besuchte Session hiess der arme Poet von Ute Mündlein und behandelte die häufigsten Fehler im Umgang mit Kunden. Wie immer bei solch informativen Sessions verging die Zeit wie im Fluge und nach 45 Minuten kamen die Barcamphelfer und zeigten mit Schildern das Ende der Session an.
Die zweite und dritte Session (beide gehalten von Alexander Pilz von learn2use) beschäftigten sich dann mit dem Thema „Screencast“. Neben den Fragen der Planung und Gestaltung widmete sich dieser Sessionblock auch auch der Frage nach den geeigneten Screencasting-Tools. Schnell einigte sich die Runde darauf, dass Camtasia von Techsmith das intuitivste Screencasting-Tool ist. Schön, wenn sich Experten mal so einig sind.
Den vierten Sessionblog liess ich zugunsten von Fachsimpeleien, Kaffee & Kuchen und diversen Schwätzchen u.a. mit ravenonline ausfallen.

Der fünfte Sessionblog Video Podcasting – Der Weg durch das Tal der Tränen von Christian Zengel von SysopsTV war für Videofans sehr interessant. Denn der Moderator zeigte in einem 45 minütigen Spurt durch die Videotechnik alles Wissenswerte rund um Soft- und Hardware zur Videoproduktion.
Meine persönliche Schlussveranstaltung hiess Web 2.0 Selbstgemacht von Philon Terving. Dies war eine Diskussionsrunde für Webentwickler, -designer und -worker, die ihre eigene Erfahrungen zum Thema Selflearning schilderten.

Fazit: Auch das 2.Barcamp Rhein-Main war wieder hervorragend. Denn neben vielen hochkarätigen Vorträgen (leider kann man nie alles besuchen, was persönlich von Interesse ist) wurde auch fürs leibliche Wohl gesorgt. Somit gilt mein Dank dem Orgateam und auch den vielen fleissigen Helfer/-innen, die mithalfen den Besucherstrom in die richtigen Räume zu leiten.

Persönlicher Dank an Valerie H. für die Bilder

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