Mein Besuch auf dem 3.webmontag.talk in Mannheim – bekannt als „#wmmrn“

Am 1.Februar fand in Mannheim der 3. webmontag.talk statt. Trotz des denkbar ungünstigen Wetters (Schneefall am Nachmittag) erschienen viele Webentwickler und Webuser im Mannheimer Musikpark. Durch den Abend führte Darren Cooper, der gewohnt sicher und unterhaltsam die einzelnen Beiträge miteinander verknüpfte. Eine Innovation war der Hashtag #twobar, mit dem Getränke sofort an den Platz geordert werden konnten, was auf der Twitterwall für erhebliche Bewegung sorgte.
Den Anfang als Redner vor ca. 140 Zuschauern machte Thomas Köhler vom IT Forum Rhein-Neckar, der die Bedeutsamkeit der Profilstärkung der Metropolregion Rhein-Neckar hervorhob. Schwerpunkt dieser Region in IT-Fällen ist die Nutzung und Anwendung von Software, was einen Kontrapunkt zu den Softwareentwicklern in Kaiserslautern und Technologie-Experten in Karlsruhe darstellen soll.
Zweiter Redner war Matthias Pfefferle von der ekaboo GmbH, der den Sinn und Nutzen der Microformats erläuterte. Was ein bischen nach trockener Informatik klingt, entpuppte sich als sehr anschaulicher Vortrag. Die Microformats werden nicht bestehende Grössen wie z.B. den RSS – Feed verdrängen, aber gerade bei Social Search wird die Möglichkeit der Linkgewichtung zunehmend wichtiger werden.
Das Prinzip der Microformats zu erläutern würden den Rahmen des Blogs sprengen. Informationen gibt es auf microformats.org..
Als 3.Redner stand Thomas Klose von der Hochschule RheinMain auf der Bühne und zeigte, welches Alleinstellungsmerkmal eines Produks nicht kopiert werden kann. Es ist nicht die Technologie, es ist nicht die Funktionalität, es ist das Erlebnis. Moderne Produkte zielen auf die positive Assoziation bei Benutzung in ihren Marketingkampagnen.
Gefolgt wurde er von Roland Fiege, der anhand von konkreten Zahlen zeigte, wieviel Aufwand eine Musik- und Eventfirma im Bereich Social Media betreibt. Die Zahlen selbst wirkten überraschend. Die Firma beschränkt sich nur auf wenige Tweets und Facebookeinträge pro Woche, und konnte auf verhältnismäßig viel user-generierten Content zählen.
Letzter Redner des Abends war Andreas Jung von der Firma Tagnition mit dem Thema „Mobile Tagging“. Anhand von vielen interessanten Beispielen wurde gezeigt, wie populär Mobile Tagging bereits ist (besonders im Bereich Geotagging) und dass mit 3D und 4D Barcodes in absehbarer Zukunft grössere Datenmengen übertragen werden können.

Alles in allem, ein sehr interessanter Abend und ich möchte mich an dieser Stelle auch beim OrgaTeam bedanken, das für eine reibungslose Durchführung ohne zeitliche Hänger gesorgt hat.
In der Eröffnungsrede und im Schlusstatement verwies Darren auf:

„Wenn es euch gefällt, sagt es weiter“

Einem Wunsch, dem ich mit dem oberen Bild gerne nachgekommen bin.

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