MP4 oder SWF, das ist hier die Frage!

Immer wieder taucht in Seminaren die Frage auf: „Was ist denn der Vorteil der mp4? Ich habe früher immer swfs erstellt und war damit recht zufrieden.“ Fragen zu Dateiformaten sind prinzipiell nichts Ungewöhnliches. Schliesslich haben die meisten Dateiformate ihre Vor- und Nachteile. Ich möchte daher an dieser Stelle die Antwort in unserem Blog veröffentlichen.

Antwort:
Zuerst ist es wichtig, die Dateien gemäß ihrer Verwendungsmöglichkeit darzustellen.

mp4: non-interaktives Filmformat
swf: erlaubt Interaktivität

Bevor Sie die Daten erstellen, müssen Sie sich im Klaren sein, dass im Falle einer mp4-Ausgabe die Interaktivität aus Ihrem Rapid E-Learning-Tool nicht übernommen wird. Interaktive Klickfelder oder Buttons werden also in der mp4 nicht mehr abgebildet.
Sobald Sie interaktive Projekte planen, werden Sie an der swf (oder dem html5-Konstrukt) nicht vorbeikommen.

Für non-interaktive Projekte jedoch ist die mp4 das Maß aller Dinge.

  • Die mp4 erlaubt eine sehr gute Kompression. Grosse Dateien können so auf eine webfreundliche Dateiengröße „heruntergerechnet“ werden. Sie bekommen also auch bei einem längeren Projekt eine akzeptable Ausgabegröße.
  • die swf veraltet zunehmend. Abspielplattformen wie Youtube oder iTunes verwenden das mp4-Ausgabeformat. Eher früher als später werden flashlastige Formate nicht mehr akzeptiert werden; denn Flashdateien werden beispielsweise auf vielen mobile Devices gar nicht mehr unterstützt.

Fazit: Wenn Sie ein non-interaktives Training erstellen wollen, dann ist die mp4 der beste Dateistandard. Kompressionsqualität und Abspielbarkeit auf allen gängigen Endgeräten machen die mp4 derzeitig zur allerersten Wahl.

Wenn Sie sich mit den technischen Gegebenheiten der mp4 und ihrer verschiedenen Codecs vertraut machen wollen; hier finden Sie die entsprechenden Informationen:
Registration Authority

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