Twittern – was ist dran am Gezwitscher?

„Kürze ist des Witzes Seele“ wusste schon Hamlet in der gleichnamigen Tragödie von Shakespeare. Und Kürze ist in der heutigen Informationsgesellschaft wichtiger denn je. Denn wer hat denn heute noch Zeit?
Also kennt die moderne Medienwelt ein neues Medium, das all das bietet: Kürze, Medienhype und Coolness. Diese Eigenschaften scheint Twitter zu vereinen. Inzwischen twittern 6 Millionen User, und Ashton Kutcher und CNN streiten um die meisten Follower (das sind diejenigen, die ihren Twitter-Feed abonnieren.
Jetzt werden Sie an dieser Stelle bestimmt sagen: „Das ist hier ein E-Learning Blog, also eher celebrity-freie Zone!“
Ganz unrecht haben Sie nicht damit, aber klicken Sie erst mal auf diesen Link und staunen Sie:
Faszinierend, nicht wahr? Twitter auf Platz 1 der „Top 100 Tools for Learning 2009“. Anscheinend liegt in der Kürze doch die Würze und auf 140 Zeichen verteilt, lässt sich einiges an Wissen verbreiten.
Natürlich darf man bei Twitter keine ausformulierten Postings erwarten, und wer Fachaufsätze sucht, der wird bei Google Scholar wohl eher fündig werden. Was ist also dran am Twittern?
Neben der medialen Aufmerksamkeit ist es vor allem die Möglichkeit, interessante Links zu Seiten und Portalen zu posten. Eventuell steckt man ja in einen Tweet noch einen kleinen Ratschlag.

Egal, ob man Twitter oder Identi.ca bevorzugt, Mikrobloggen ist inzwischen kein Trend mehr, sondern eine etablierte Kommunikationsform geworden. Zwitschern Sie uns doch mal unter an – gemäß dem Motto: 6 Millionen User können sich nicht irren.

Viel Spass beim Twittern!

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