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Die Wirtschaftskrise als Chance für eLearning

Durch die aktuelle Wirtschaftskrise ist es für sehr viele Industrie- und Dienstleistungszweige notwendig sich neu auszurichten. Nur mit neuen Produkten und Produktionsabläufen wird es den Firmen gelingen können am Markt zu bestehen. Es entsteht also ein massiver Bedarf an Weiterbildung, auch dank eLearning.
eLearning wird als effizientere, kostengünstigere Maßnahme verstärkter eingesetzt werden als in krisensicheren Zeiten, in denen Effizienzpotentiale nicht so konsequent ausgeschöpft worden sind. Aber nicht nur die Unternehmen ergreifen die Initiative. nach einer forsa Umfrage im November 2008 zum Thema “Weiterbildungsverhalten in der Wirtschaftskrise” denkt jeder Dritte der Befragten zwischen 20 und 60 Jahren verstärkt über eine berufliche Weiterbildung nach. In der Gruppe der 20 bis 29 jährigen ist es fast jeder Zweite, der auf diesem Weg am Arbeitsmarkt attraktiv bleiben wollen.
Allein in Deutschland geben Unternehmen nach Angaben des IW Köln ca. 26,8 Milliarden Euro für Weiterbildung aus. Davon wurde aber nur ein Bruckteil (1-2%) für E-Learning ausgegeben.
Höchstwahrscheinlich wird diese Summe in den nächsten Jahren bedingt durch die Wirtschaftskrise sinken. Allerdings werden Kosteneinsparungen bei den wesentlich teureren Präsenzschulungen zu erwarten sein. Sollen Kosten gesparrt und die Effizienz gesteigert werden, landet man immer wieder bei eLearning. Natürlich ist eLearning kein Allheilmittel, mit dem alle Probleme gelöst werden können – das haben die letzten Jahre eindeutig gezeigt. In vielen Bereichen sind Präsenzschulungen garnicht zu vermeiden. Dennoch bietet eLearning viele Möglichkeiten, ortsunabhängig und kostengünstig Wissen zu vermitteln.

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