Framerate bei Screencasts

Screencasts sind ein hervorragendes Medium, um Informationen und Wissen in bewegten Bildern übers Internet abrufbar zu machen. Gerade bei Screencasts legt man Wert auf allerbeste Qualität, um sich von Amateur-Screencasts auf diversen Videoportalen abzuheben. (Das soll kein pauschale Kritik sein, denn die enthaltenen Onformationen sind oftmals grossartig, nur die technische Umsetzung bedarf oft einer gründlichen Überarbeitung).
Allerdings ist eine hochwertige Umsetzung oftmals mit nicht zu unterschätzenden Filegrössen verbunden. Das Einstellen von „allerbeste Qualität“ bei der Screencastausgabe kann aus 5 Minuten Videos eine webuntaugliche Datei mit mehreren hundert Megabytes Grösse machen.
Deshalb gilt es sich schon vorher Gedanken, um die Recording Framerate zu machen. In niedriger Framerate zu recorden und dann in höherer Qualität auszugeben wäre eine nette Idee, aber Screencast-/ Videoprogramme können einzelne Frames duplizieren, aber nicht „fehlende“ Frames (z.b. bei Bewegungen) ersetzen. Der umgekehrte Weg ist natürlich wesentlich besser, aber das Publizieren von übergrossen Sourcefiles kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb empfielt es sich in ähnlicher Framerate zu recorden.
Die Frameratezahl ist nämlich entscheidend, ob man eine Bewegung als fliessend oder leicht abgebrochen empfindet.

<h2>Empfohlene Framerates bei Screencasts:</h2>

Schnelle Bewegung: (z.b. von Personen beim Sport):
mindestens 30 Frames-Per-Second

Normale Bewegung :
25 Frames-Per-Second (Standard für Kinofilme)

Bildschirmaufnahme von Toolsimulationen
15 Frames-Per-Second

Powerpoint mit Animation oder Folienübergänge:
15 Frames-Per-Second

Powerpoints oder Screenshots ohne Animation oder Folienübergänge
2 Frames-Per-Second

Prima geeignet für Bildschirmaufnahmen sind hierfür Tools wie Adobe Captivate oder Techsmith Camtasia.

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