Wissen aus dem Netz – Google: Mehr als nur eine Suchmaschine!

Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass Wissen immer wichtiger wird. Im Informationszeitalter schlummert dieses Wissen auf Homepages im Internet. Gefunden werden kann es meistens nur über Suchmaschninen. Und welche Suchmaschine nutzen Sie?

Forestle (Suchen der Umwelt zuliebe)? Altavista (weil es vielleicht die erste Suchmaschine war, die Sie benutzt haben)? Oder doch den polarisierenden Suchmaschinen-Anbieter aus Mountain View, Kalifornien,besser bekannt als Google.
Hand aufs Herz, beinahe jeder “googelt”. Schon die Tatsache, dass Google in Deutschland bestimmt 90% aller Suchmaschninen abdeckt, zeigt dass Informationen oft über Google aufgefunden werden. Dabei wissen viele Internetuser gar nicht, wieviel Wissen in Google steckt.

Google Books
Nach und nach wird hier versucht, eine riesige digitale Bibliothek aufzubauen. Aber nicht jeder potentielle Lerner wird hier fündig. Google Books veröffentlicht selten neue Literatur mit uneingeschränkter Vollansicht. Ältere Bücher aus dem 19. Jahrhundert (vor allem in englischer Sprache sind gut vertreten, aber Literatur aus dem 21. Jahrhundert ist wegen Copyrightstreitigkeiten selten uneingeschränkt einsehbar.

Wer profitiert von dem bestehenden Angebot?
Das ist eine Fundgrube für alle Geisteswissenschaftler, ganz besonders die Historiker, weil auch ältere Literatur einen unverzichtbaren Ansatzpunkt zum wissenschaftlichen Arbeiten bieten kann. Für Geisteswissenschaftler gibt es nur brauchbare und unbrauchbare Bücher, das Alter ist hier nicht entscheidend.
Mit Bücher über ganz aktuelle E-Learning-Gebiete (sei es Flashprogrammierung oder Social Media) sieht es vergleichsweise bescheiden aus. Schliesslich kann man kaum erwarten, dass druckfrische Bücher dort in ausreichender Zahl digitalisiert werden.

Fazit Google Books:
Suchen Sie ältere Literatur zu geisteswissenschaftlichen Themen, so sind Sie dort genau richtig. Wer neue Literatur benötigt, hat oft nur die eingeschränkte Vorschau zur Verfügung.
Prädikat: Empfehlenswert, weil Wikipedia oftmals keine komplexen Zusammenhänge darstellt, und wissenschaftliche “Klassiker” durch nichts zu ersetzen sind.

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